Joachim Posanz

Als ursprünglich gelernter Kommunikationselektroniker kam Joachim Posanz mit 24 Jahren eher zufällig auf die Berufswahl des Feuerwehrmannes.

"Bei einem Motorradausflug schwärmte ein Freund von mir von seiner Tätigkeit bei der Berufsfeuerwehr und war sich sicher, dass dieser Beruf genau das richtige für mich ist", erinnert sich Joachim.

"Wir wussten beide damals noch nicht, WIE Recht er mit dieser Meinung doch hatte".

So begann er 1997 die Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Göttingen und verrichtet dort bis heute seinen Dienst in der Wachabteilung 3.

2001 erzählte ihm Thomas "Opa" Ziaja von einem verrückten Wettkampf für Feuerwehrleute in Mönchengladbach: Dem Toughest Firefighter Alive ! Zwei Jahre nach dem ersten Wettkampf dieser Art in Deutschland gab Posanz dort sein Wettkampfdebut und erreichte direkt Platz 2 der Gesamtwertung.

"Ich war sofort infiziert. Schon immer habe ich die ultimative und besondere Herausforderung gesucht, in dem TFA hatte ich sie definitiv gefunden!"

Über viele Jahre wurden diese Wettkämpfe nur von einem kleinen Kreis an Feuerwehrleuten bestritten. In den Anfängen wurde teilweise noch in Sporthose und -schuhen gestartet um eine Verbindung von Feuerwehr und sportlichem Wettkampf herzustellen. Der Toughest Firefighter Alive wurde seid dem Beginn 1990 nur als Teil der "Word Firefighter Games" auf Weltmeisterschaften ausgetragen, erst wesentlich später im Rhythmus von zwei Jahren überall auf der Welt. Erst im Jahr 2007 kam die "Firefighter Combat Challenge" das erste Mal nach Berlin, dann der Berlin Firefighter Stairrun. Es folgte die EurOPAs Challenge, weitere Combat Challenges und auch die FireFit Championships kamen nach Deutschland. Die Bewegung war nicht mehr aufzuhalten! Mittlerweile gibt es europaweit und international dutzende Veranstaltungen und die Tendenz ist immernoch steigend. Auch die Feuerwehrverbände finden nach jahrelanger Skepsis zunehmend Interesse an der Image-Arbeit die hier für Feuerwehrleute geleistet wird.

"Was ich an diesem Sport so liebe, ist die extreme Herausforderung nicht nur an den Körper sondern auch an die mentale Stärke. Natürlich auch an den Zusammenhalt und die Gemeinschaft unter den Teilnehmern. Jeder feuert jeden an, ohne ihm eine evtl. bessere Platzierung zu neiden. Es ist ein großes WIR GEFÜHL"